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Academy / Bartpflege & Rasur / Bart schneiden & trimmen

Bart schneiden & trimmen

Gewusst wie- warum die richtige Bartpflege den Unterschied macht

I. Das sinnvolle Wissen

Viele Männer machen sich oft gar keine Vorstellung was es heißt, die klare Kante des Bartes zu weit oben oder zu weit unten auf der Wange anzusetzen- Wusstest du auch nicht? Damn- unnötig ein paar Kilos zu viel ins Gesicht gezaubert. Glaub’ uns, deine Gesichtsbehaarung ist zum größten Teil dafür verantwortlich, ob du wie Mr. T vom A-Team aussiehst oder du doch eher Alfalfa von den Strolchen, in seinen guten Phasen, ähnelst. Solltest du jetzt total ahnungslos vor dem Laptop sitzen und die Namen googeln: Es gibt klare Unterschiede darin, wie ein Mann mit oder ohne Bart aussieht. Man sollte deswegen sein Handwerk beherrschen und mit seinem Bartschneider oder sogar Rasiermesser umgehen können. Und falls du darin noch nicht so gut bist und deine Freundin oder deine Dudes noch keine Ahnung haben, was sie dir zum Geburtstag schenken sollen: Ab in den Ryanairflug für 10 € nach London und hin zu nem richtig nicen Barbershop, wo sich Bartikonen wie Ricki Hall den prächtigen Bart schneiden lassen. Noch einen Namen den du mal googeln solltest, falls du zu der Kategorie Bartliebhaber gehören möchtest. Lohnt sich, allein wegen des kalten Biers und der Gesichtsmassage- glaub uns, wir sprechen aus eigener Erfahrung.

Du solltest deinen Bart wirklich nicht nur als kostenlose Zusatzfunktion für deine Männlichkeit ansehen- erstens kann er dir soviel mehr geben als das, und zweitens braucht er nun mal viel Aufmerksamkeit. Natürlich spielt auch deine, von der Natur gegebene, Gesichtsform eine Rolle, welcher Bartträger du am besten sein könntest, aber wenn du das richtige Know-how hast um deinen Bart richtig zu rasieren, ist so ziemlich alles möglich. Deine Konturen sind hierbei das A und O, die zu verpfuschen wäre nicht das Klügste.

II. Die Konturen

Es gibt verschiedene Linien deines Gesichtes, an denen du das Schneiden deiner Konturen ansetzen solltest. Diese Linien stellen sicher, dass du das Messer bzw. die Klingen an den richtigen Stellen ansetzt und nicht zu viel oder zu wenig wegschneidest. Stelle dir hierbei drei Linien vor und folge danach folgenden Schritten:

Die richtige Halslinie

Nicht so ein einfaches Thema. Deine Halslinie musst du dir aus drei einzelnen Teilen vorstellen, die das Gesicht umrahmen und so schlussendlich die Halslinie bilden.

1. Zuerst stellst du dir eine gebogene Linie zwischen dem Ohr bis hin zum Kinn vor, die entlang des Kieferknochens verläuft. Sie hört dort auf, wo dein Hals auf die Unterseite deines Kiefers trifft, hier endet auch dein Kinn und dein Hals beginnt. Diese, von Natur aus gegebene Barriere, ist eine symmetrische und natürliche Streckenführung. Rasiert man also genau dort, sieht es bei jedem Mann am natürlichsten aus. Je mehr du nach unten in Richtung Adamsapfel stehen lässt, desto mächtiger wirkt dein Bart. Normalerweise wird der Bart bis 2 cm unterhalb dieser Linie stehen gelassen.
2. Danach folgt eine weitere Linie, die auf beiden Gesichtsseiten vertikal entlang deiner Ohren läuft und senkrecht auf die erste Linie trifft. Das ist der Rand deiner Halslinie.
3. Es entsteht nun ein rechter Winkel zwischen den beiden Linien- so sollst du deinen Bart bitte nicht rasieren. Stell’ dir eine gebogene Linie in dem Winkel vor und rasiere dort entlang.

Die Kontur der Wangen

Die Linie für deine Wangen liegt zwischen Oberlippenbart und Koteletten und ist je nach Bedarf entweder gerade oder leicht gekrümmt. Je nach Gesichtsform musst du für dich ausprobieren, wo die Kontur am besten angesetzt wird. Liegt sie zu weit unten, kann es dir passieren das deine Wangen zu rund wirken. Bei einem runden Gesicht nicht unbedingt förderlich. Da es je nach Typ anders ist, wäre es falsch eine genaue standardisierte Zentimeterzahl zu empfehlen.

Das richtige Rasieren

Nutze zusätzlich zu dem Rasierschaum etwas Bartöl. Das hat den Vorteil dass deine Klingen besser gleiten können. Möchtest du außerdem am Anfang mehr sehen wollen, kannst du auch nur Öl nehmen da es transparent ist und du sehen kannst wo du lang schneidest. Im Bereich deiner Wangen zieh’ die Haut ruhig straff, damit du dich nicht schneidest. Vergiss nicht dir die Stelle zu merken, an der du die Kontur ansetzen möchtest, da diese natürlich beim Straffen verrutscht.

Der Kinnbart

Falls du, warum auch immer, leider zu einem Doppelkinn tendierst, kannst du das mit einem ausgeprägtem Kinnbart wunderbar kaschieren. Dazu die Halslinie einfach etwas nach unten versetzen.

III. das Trimmen und Schneiden der verschiedenen Styles

Vollbart

Nichts ist schlimmer als Barthaare, die wachsen und wachsen und wachsen und plötzlich in alle Richtungen stehen. Also, dass der Bart wächst, ist natürlich nicht das Schlechte daran. Das wäre eher meckern auf höchstem Niveau. Aber er muss zwischendurch auch mal geschnitten werden. Zum Friseur gehst du ja schließlich auch.Und wenn wir von Vollbärten reden, dann meinen wir Bärte, die nicht nur dicht genug, sondern schon fast über die Trimmfähigkeit hinausgewachsen sind. Es gibt allerdings Barttrimmer, die auch Bärte bis zu einer Länge von 40 mm schneiden können. Das sind dann schon fast Langhaarschneider. Sollte deine Bartpracht fürs Trimmen jedoch schon zu lang sein oder du findest, wie wir, dass das Trimmergebnis bei einem längeren Bart nicht das präziseste ist, bedeutet das, dass du dich dringend im Umgang mit Schere und Kamm üben solltest, um deinen Bart zu stutzen. Und weil dein Vollbart weder mit deiner Küchen- noch mit deiner Nagelschere schöner wird, lohnt die Investition in eine Bartschere. Eine andere Möglichkeit ist, deinen Bart mit einem Bartschneider zu schneiden. Lässt du dir also gerade einen Vollbart wachsen oder trägst ihn bereits, sollte eins von beiden auf jeden Fall zu deiner Vollbartpflege gehören. Der Unterschied zum Umgang mit einem herkömmlichen Trimmer liegt darin, dass du den Bartschneider in Verbindung mit einem Bartkamm verwendest, um deinen Vollbart etwas zu stutzen. Natürlich nur die Spitzen, versteht sich von selbst. Wir geben dir Tipps, wie dein Bart sauber geschnitten noch gepflegter aussieht, ganz egal, ob du dich für einen Bartschneider oder eine Bartschere entscheidest. Denn Trimmen und Bartpflege gehören fest zusammen.

Die Anwendung

Erst ein mildes Shampoo oder eine Bartseife einwirken lassen, Kamm nehmen und entlang der Haarwuchsrichtung nach oben kämmen. Benutze den Kamm ebenfalls als Schutz davor, dass du nicht zu viele Haare abschneidest und vor allem, dass dein Bartschnitt nicht unregelmäßig wird. Führe den Kamm so durch den Bart, dass am Ende die Barthaarspitzen auf der Vorderseite des Kammes rausstehen. Diese schneidest du dann ganz einfach mit der Bartschere oder du führst den Bartschneider am Kamm entlang und entfernst so die Haarspitzen, die vorher dafür gesorgt haben, dass dein Bart fusselig wirkte. Das Schneiden eines Vollbartes ist wirklich eine handwerkliche Leistung, also nimm’ dir Zeit. Solltest du die Ausnahme sein, die die Regel bestätigt, dass alle Männer naturgemäß eine handwerkliche Begabung haben, dann begib dich in die Hände eines Barbiers. Du hast das Gefühl, du bist durch deine mehrjährige Barterfahrung schon selbst fast ein Barber und ein Besuch beim Herrenfriseur brauchst du lediglich für deine Kopfhaare? Dann rasierst du am besten mal deine Wangen mit einer scharfen Klinge richtig, richtig glatt und machst aus deinem Vollbart einen frauenherzenbrechenden Hollywoodian. Ein zusätzliches Gadget für deinen Vollbart ist eine Wildschwein- bzw. Agavenbürste. Nicht nur, dass sich das Bürsten wahnsinnig gut anfühlt und das Kraulen deiner Freundin nahezu ersetzt, es verteilt auch den Talg deiner Haut in deinem Gesichtshaar. Dadurch bekommt dein Bart einen natürlichen Glanz und ist weniger stumpf. Für noch mehr Glanz und Geschmeidigkeit hilfst du mit Bartöl nach. Das alles zusammen macht deine Bartpflege perfekt. Dapper Gentleman? Yes, Sir.

Drei Tage Bart

Schneiden, die Konturen. Trimmen, deinen Bart auf die richtige Länge bringen. Einfache Sache, wenn man mal kurz drüber nachdenkt, oder? 

Im Gegensatz zu einem Vollbartträger, wirst du als Drei-Tage- Bartträger eigentlich mit jedem herkömmlichen Barttrimmer zurechtkommen. Einfach auf die gewünschte Länge einstellen und los geht es. Jedoch solltest du auch deine Barthaare und deine Haut auf das Trimmen vorbereiten, indem du vorher ein Shampoo benutzt, welches ausschließlich für Barthaare entwickelt wurde. Das macht deine Haare weicher. Wir empfehlen dir einen Trimmer mit einem Aufsatz für feine Abstufungen, damit du bei deiner Wunschlänge keine Abstriche machen musst. Das Trimmen ist bei deiner Bartpflege eigentlich noch die leichteste Übung. Ein bisschen komplizierter ist das Schneiden der Konturen. Wo soll dein Bart anfangen und wo soll er aufhören? Wir finden, dass es das Wichtigste ist, die Konturen am Hals und an den Wangen zu schneiden. Das gelingt mit einem Rasiermesser am genausten, aber auch ein Systemrasierer ist keine schlechte Wahl.

Bärtig, Bärtiger, Bandholz

Eric Bandholz, der ohne Zweifel zu den richtigen Männern zählt, mag zwar wild aussehen, aber hinter dieser Prachtmähne steht mehr Pflegeaufwand, als du dir gerade vorstellst. Das ist in etwa so wie mit der Out-of-bed-Frisur – die dauert bekanntlich länger, als sie tatsächlich aussieht. Achte also darauf, die Konturen in jedem Falle zu schneiden und deinen Bart zu stutzen, aber eben nicht so ganz exakt. Unperfekt getrimmt ist hier das Geheimnis. Der Holzfällerlook soll dir schließlich erhalten bleiben. Einzelne Haare, die dich eventuell stören, kannst du mit einer Schere schneiden.
Und jetzt Karohemd an und ab in den Wald!

Die Vielfalt des Moustaches

Moustache, Schnäuzer, Schnurrbart- what ever – alles geht! Du solltest diesen Barttrend niemals in Frage stellen. In allen möglichen Varianten kann er getragen, und zu allen Bartstyles kombiniert werden. Das konnte schon Victor Emanuel. Wir sagen dir, was du beim Schneiden deines Oberlippenbartes beachten solltest. Zum Beispiel keine Essensreste im Bart!! Das will nun wirklich niemand sehen und schon gar nicht dein Mädchen, mit dem du heute Abend essen gehst. Deshalb schneide deinen Bart immer so, dass er nicht über deine Oberlippe wächst. Kämme dazu deinen Bart mit einem Kamm glatt nach unten und schneide nach und nach wenige Millimeter ab, bis dein Moustache mit der Oberlippe endet. Die oberen Konturen gelingen dir am besten mit einem herkömmlichen Rasierer oder einem Rasiermesser. Schon mal über einen Rasierhobel nachgedacht? Mach’ ruhig mal! Dieser rasiert nämlich sehr präzise, allerdings ist die Verletzungsgefahr viel geringer als mit einem Rasiermesser. Daher hat er sich auch seinen Zweitnamen – Sicherheitsrasierer – rätlich verdient.

Um deine Haut auf die Rasur vorzubereiten, empfehlen wir dir, sie mit einer warmen Kompresse in Form eines warmen, feuchten Handtuches einzuweichen und danach mit einem Rasierpinsel die Rasierseife, das Rasiergel, die Rasiercreme oder den Rasierschaum, was auch immer dir am liebsten ist, in kreisenden Bewegungen gleichmäßig zu verteilen. Und jetzt: Shaving!

After all: Aftershave-Produkte nicht vergessen! Nach der Rasur braucht deine Haut immer eine Extraportion Pflege. Und vergiss nie, deine Anziehungskraft durch deinen Moustache steht und fällt mit dem Bartstyling. Mit Bartwichse kannst du ihn perfekt in Form bringen. Gibt auch Männer, die auf Haarspray als Finish schwören. Hält dann den ganzen Tag und die ganze Nacht. Bei jeder Belastung.

Der Henriquatre- ein Auge für Symmetrie ist alles

Der Rund- um- den- Mund- Look lebt von der perfekten Symmetrie und gehört mit Sicherheit zu den Bärten, die, was den Rasieraufwand angeht, ganz weit vorne mit dabei sind. Der Aufwand liegt darin, ihn in regelmäßigen Abständen zu rasieren. Henriquatreträger wissen, um nicht ungepflegt auszusehen, darf ihr Bart einfach niemals zu lang werden und sollte, wenn möglich, sowieso immer auf gleicher Länge bleiben. Bei 5mm sollte Schluss sein. Damit ist definitiv eine gute Länge erreicht. Mit einem Präzisionstrimmer kannst du deinem Bart am besten Kontur verleihen und ihn richtig rasieren. So richtig gut zur Geltung kommt er aber erst, wenn die Wangen glattrasiert sind. Und wir meinen richtig glatt. Denn nur so entfaltet dieser Bartstil seine volle Wirkung. Natürlich ist ein gutes Auge und der Sinn für Symmetrie eine Grundvoraussetzung, um deinen Henriquatre in Schuss zu halten, aber eine ruhige Hand und Zeit sind auch keine schlechten Begleiter. Deshalb, und das predigen wir hier eigentlich ständig, nimm’ dir Zeit und rasiere Stück für Stück. Nicht, dass du schlussendlich mit gar keinem Bart vor die Tür musst.

Nice to know:

Leider wissen wir nur zu gut, dass eine regelmäßige Nassrasur und ein ständiges Nachrasieren zu Hautirritationen führen kann, deshalb solltest du deine Gesichtspflege nicht vernachlässigen und deiner Haut so viel Feuchtigkeit zuführen, wie sie durch das Rasieren verliert. Unter Männern ist das ja all zu oft ein leidiges Thema, aber du könntest dir auch am Abend dein Gesicht mal eincremen. Falls du dich nicht entscheiden kannst, oder dich nicht entscheiden möchtest, ob du eher der Typ Nassrasierer oder Trockenrasierer bist, dann probiere doch mal einen Elektrorasierer aus. Weiterer Benefit: Da die scharfen Messer der Scherköpfe die Haut nie direkt berühren, sind sie für empfindliche Haut gut geeignet. Und wenn du denkst, dass ein Peeling eher auf der wöchentlichen To- Do- Liste deiner Freundin steht – weit gefehlt! Sie hat bestimmt nichts dagegen, wenn du ihres einfach mal mitbenutzt. Keine Frau in Sicht? Egal! Jedenfalls was das Peeling angeht, denn das kannst du dir auch einfach selbst kaufen oder sogar selber machen. Beugt übrigens auch eingewachsenen Barthaaren vor. Wir hoffe, wir konnten dich überzeugen und du beginnst ein noch attraktiverer Gentleman zu werden.

Kinnbart, Ziegenbart,…einfach Bartstile, die dein Kinn verschönern

Wenn es um das Stutzen deines Bartwuchses an der Kinnpartie geht, scheren wir jetzt mal, im wahrsten Sinne des Wortes, Kinnbart und Ziegenbart über einen Kamm. Wie du mit diesen Bartstilen umgehst, ist vor allem abhängig von der Bartlänge. Das wohl Klügste, wie wir finden, ist die Beschaffung einer speziellen Bartschere und wie gerade schon erwähnt, eines Bartkammes. Für die richtige Form deiner Bartkonturen und Koteletten, ist das passende Rasiertool eigentlich ganz deiner Vorliebe überlassen. Wichtig sind einfach scharfe Rasierklingen. Zum einen, damit du die Konturen ganz exakt schneiden kannst, zum anderen deiner Haut zu liebe, denn nichts ist schlimmer, als wenn Rasierer an den Barthaaren eher rupfen, als sie sauber abzuschneiden.

Dein Bartstyle ist nicht dabei? Schreib uns !